Als
Leiter diverser Jazzreihen angesagter Clubs in Münster und Bielefeld ist der
1960 geborene Ansgar Specht in Sachen Jazz kein Unbekannter. Nach einem
Privatstudium beim französischen Gitarristen Philippe Caillat folgten unzählige
Livegigs in Deutschland, Spanien, Holland und den USA. Daneben war er an
professionellen CD-Einspielungen für zahlreiche zum Teil auch bekannte Künstler
beteiligt.
Lange
Jahre kannte man ihn als Gitarristen und Komponisten der Münsteraner
Jazz-Pop-Formation "Free on Board" (FOB). Zwei in der Jazzwelt
durchaus beachtete Alben und zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland waren das
Resultat dieses Projektes. Dann machte er sich mit einem eigenen Konzept
selbständig.
Seine
Anfang 2002 veröffentlichte Debüt-CD "Electric Jazz Quartet" stellte
sozusagen das Grundgerüst für eine Reihe eigener Produktionen dar. Neben
eigenen Stücken bestimmte Groove Jazz das Programm, mit Anleihen von George
Benson, Lee Ritenour und anderen bekannten Musikern. Das Album, das von vielen
Fachmagazinen mit reichlich Lob bedacht wurde, ist im Februar 2002 auch beim
WDR vorgestellt worden.
Im
Januar 2004 veröffentlichte er sein zweites Album "Who cares", das
ganz im Zeichen des NuJazz steht und sich in der Konzeption vom Vorgängeralbum
stark unterscheidet. Es geht musikalisch noch einen Schritt weiter und
offenbart vor allem auch das kompositorische Potential von Ansgar Specht.
Anfang 2005 erscheint das Album
"nu_bar_trax", das den Weg des zweiten Albums konsequent fortsetzt.
Neben druckvollen Gitarrentiteln finden sich auch elektronische Beats und
spacige Klangcollagen, die den Arrangements eine interessante Fülle verleihen
und klangliche Vielfalt garantieren.
Im Juni 2006 released er seine vierte Solo CD "On the move". Eine aufregende Melange aus Drum´n Bass, NuJazz, etwas Easy Listening, Jazzgitarren, Flügelhorn und Trumpet-Sounds. Er gibt eben keine Ruhe.
Durch seine langjährige Spielpraxis ist es ihm glungen einen eigenen Sound zu kreieren. Trotzdem scheut er sich nicht, kleine Motive von George Benson, Pat Martino, Birelli Lagrene oder Adam Rogers in seinen Soli zu verwenden. Als Hommage an die ganz großen Könner dieses Instrumentes.